Vom Sprechen und Gehen

Wenn Menschen sich dazu entscheiden, Ihre Tiere sprechen zu lassen, dann sind sie anfangs sehr erstaunt und überwältigt davon, wie groß das Bewusstsein ihres Tieres ist. Was ein Haustier alles weiß, fühlt und denkt ist oft schwer fassbar und anfangs ein kleiner, schöner Schock. Man wusste es eigentlich vorher, aber es so direkt gesagt zu bekommen, das muss man als Herrchen oder Frauchen erst Mal verdauen können.

In meiner Arbeit als Tierkommunikatorin passiert es mir oft, dass die Menschen weinen, wenn sie den ersten Kontakt zu ihrem Tier spüren. Wenn ich erzähle, was das Tier denkt und fühlt, was es sagen möchte, was es schon erlebt hat. Anfangs sind sie skeptisch und schüchtern und möchten wissen, was das Tier gern frisst, dann bekommen sie schnell das sichere Gefühl, dass der Kontakt tatsächlich da ist. Manchmal gibt es einen „Beweis“, der ihnen als Tierhalter sagt, dass ich das nicht wissen konnte. Manchmal stellt sich einfach dieses berührende, sichere Gefühl des Kontaktes zwischen Tier, Mensch und mir als Außenstehende ein. Das ist der Moment, der mir immer wieder bestätigt, wie richtig es für mich ist, als Tierkommunikatorin zu arbeiten.

Für rational denkende Menschen ist es oft schwer zu akzeptieren, dass der Austausch zwischen „Seelen“ möglich ist. Sie suchen nach Erklärungen oder Gegenbeweisen. Sie haben Angst, etwas für unsere westliche Gesellschaft so schwer Fassbares zu glauben und nachher zu bemerken, dass sie auf etwas „hereingefallen“ sind, was zu schön war, um wahr zu sein.

Auch ich bin eine sehr bodenständige Person, die anfangs skeptisch war. Seitdem ich meinen Hund das erste Mal mit einer Tierkommunikatorin sprechen ließ, hat sich mein Leben grundlegend verändert. Es ist schön, zu lernen, dass nicht alles greifbar und erklärbar ist und doch da ist, immer da war. Ich bilde mich ständig fort und bin auf der Suche nach Theorien und Erklärungsansätzen für das Phänomen der Telepathie, für dieses unendliche Bewusstsein, was jeder von uns in sich trägt, jedoch ohne dafür eine biologische Grundlage zu haben. Dass das Gehirn unsere Gedanken und Gefühle nicht trägt, ist medizinisch belegt. Die Forschung sieht sich einem großen Fragezeichen gegenüber, wenn es um den biologischen Ursprung des Bewusstseins, des Geistes, der Seele in einem geht. Unser Körper mit seinen Sinnen ist nur ein Werkzeug. Irgendwie wissen wir das alle, trotzdem ist es so schwer, das zu glauben, denn woher kommt das „Ich“ und wohin geht es?

Wenn es darum geht, zu gehen, den Körper zu verlassen, dann sind uns die Tiere oft weit voraus. Die meisten fürchten den Tod nicht so, wie wir Menschen. Sie klammern sich nicht so sehr an ihren Körpern fest. Unsere Haustiere entscheiden oft sehr viel mehr über ihr Leben und Ableben, als uns Menschen bewusst oder vielleicht sogar geheuer ist. Was Tierhalter oft nicht wissen ist, dass sich fast jedes Haustier für das Wohlergehen seines Menschen verantwortlich fühlt; und das nicht nur im geringen Maße. Daraus resultiert, dass ein Tier manchmal nicht gehen kann, wenn es weiß, dass sein Mensch einfach nicht loslassen mag und große Angst vor dem Verlust seines Tieres hat. Der Mensch empfindet den Weg des Sterbens bei einem Tier oft viel schlimmer, als das Tier selbst. Und verlängert ihn dadurch vielleicht unbewusst. Auch die Lösung, einem Tier schreckliches Leiden zu ersparen, indem man es einschläfert, ist oft nicht angebracht. Das Tier hat die Würde und die Zeit verdient, in seinem eigenen Tempo zu gehen. Natürlich gibt es Fälle, in denen das Tier sich dabei Hilfe wünscht, aber oft ist das viel später, als der Zeitpunkt, an dem ein sensibler Tierhalter seinem Tier das Sterben ermöglichen möchte.

Wenn es um Sterbebegleitung geht, steht man als Tierhalter vor einer sehr großen Aufgabe und es fällt einem schwer, immer „richtig“ zu entscheiden und dem Gefühl zu trauen. Hier kann ein Tiergespräch eine große Hilfe sein, um sicherzugehen, wie es dem Tier mit der Situation geht. Jeder Mensch wächst daran, einem Tier aus dem Leben zu helfen. Oft empfinden es die Tiere als ihre Aufgabe, dem Menschen das Loslassen beizubringen. Frieden mit dem Ende eines Lebens zu schließen, diese Erfahrung ist eins der großen Geschenke, welche unsere Haustiere für uns mitbringen.

Ich biete eine Sterbebegleitung für Tiere über kurzen oder längeren Zeitraum an. Dabei versuche ich, Sie als Tierhalter zu fördern, Ihr Tier richtig zu verstehen und für sie beide positive Entwicklungen zu schaffen, so dass Sie Ihren Frieden finden. Natürlich bin ich auch für andere Themen zwischen Mensch und Tier jederzeit erreichbar. Ich freue mich auf Sie!

IMG_1541

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s