Energiebehandlungen und warum ich sie so mag

Seit 6 Jahren bin ich nun „Reiki Meisterin“. Das bedeutet, dass ich eine Ausbildung gemacht habe, in der ich gelernt habe, mit meinem Körper Lebensenergie entweder im direkten Kontakt oder über Distanz zu übermitteln. Das klingt erstmal ähnlich mystisch und merkwürdig wie dass ich mit Tieren sprechen kann, finde ich. In der Anwendung ist es aber genau so unspektakulär bodenständig und etwas ganz Natürliches. Meinen Tierkommunikationsschülern bringe ich im Profikurs auch bei, wie sie selbst Energiebehandlungen durchführen.

Wie meine tierischen und menschlichen „Patienten“ darauf reagieren und wie mein Werdegang damit ist, das möchte ich heute aufschreiben.

Genau wie mit Tieren zu sprechen kann auch jeder lernen, Energiebehandlungen durchzuführen. Manche Menschen müssen dies auch gar nicht lernen, sondern tun es einfach so, immer schon. Sie wissen, dass sie, meist über ihre Handflächen, heilende Energie übertragen können. So war auch mein erster Kontakt damit. Seit meiner Kindheit hatte ich Knieprobleme. Alles wurde probiert, jegliche ärztliche Behandlungen über OPs, Gymnastik, Packungen, Bestrahlung, Cortison, Cremes, Akkupunktur etc wurden ausprobiert. Nichts half, ich hatte eine chronische Knieentzündung. Bis meine Mutter mich zu einem Wunderheiler schickte. Ich war gerade Anfang 20 und damals war mir alles, was nicht absolut handfest war, sehr suspekt. Aber dieser merkwürdige Mann in seinem altmodischen Wohnzimmer, was mit Menschen aller Art vollgestopft war, bat mich auf seinen muffigen Sessel und hielt seine Hände einfach ca. eine halbe Stunde neben mein Knie, er berührte mich nicht einmal.

Danach ging ich wie auf Gummibeinen aus dem Haus. Ich hatte gemeint, zu spüren, wie mein Knie zu kribbeln angefangen hatte. Aber ich war sicher, mir das nur eingebildet zu haben. Mich hatte das alles zutiefst eingeschüchtert und verunsichert. Es gab aber keine andere Möglichkeit mehr, warum sollte ich ihn also nicht seinen Hokuspokus machen lassen?

Nach ein paar Besuchen dann war mein Knie heil. Jahrelang. Das erste Mal seit über 10 Jahren. Irgendwann ließ die Wirkung nach, aber es wurde nie wieder so schlimm, wie vorher.

Als mir Jahre später meine Freundin und spätere Reiki-Lehrerin Maren dann mein Knie behandelte, erkannte ich das gleiche Gefühl dabei: Dieses ganz leise, warme, einschläfernde Kribbeln, welches meine Beine ganz weich werden ließ. Als wäre eine Blockade gelöst worden, die dafür sorgte, dass die Entzündung sich auflösen und die Schwellung abklingen konnte. Auch hier war ich noch skeptisch und ließ sie einfach mal machen, ohne etwas zu erwarten. Als ich nach der Behandlung aber kaum mehr sprechen konnte vor Behandlungsdelirium, musste ich mir eingestehen, dass da irgend etwas passiert war. Ich wusste nun auch, dass das, was der Wunderheiler gemacht hatte, auch von anderen Menschen praktiziert wird. Und bis heute ist mir diese Energie immer wieder begegnet, sie wird aber immer anders genannt, je nach Anwendungstechnik: Reiki, Quantenheilung, Healing Code, Reconnective Healing und so weiter. Auch im Tai Chi spürte ich: Das ist diese Lebensenergie, die ich da handhabe.

Ich lernte also, mich selbst zu behandeln. Und mein Knie schlug wieder darauf an. Ich lernte außerdem, dass ich andere behandeln kann, sogar über Distanz. Und ähnlich wie in der Tierkommunikation wurde klar, dass eine direkte Behandlung ganz genau so gut und intensiv ist, wie eine über Entfernung. Ich begann, über Distanz zu behandeln. Meist waren es tierische Patienten, die ich in den Tiergesprächen bei Bedarf auch fragte, ob sie so etwas brauchen konnten. Schnell wurde klar, wie gut die Behandlungen ankommen und dass kleine Wunder mit ihnen passieren konnten.

Dennoch war es nicht ganz mein Fall, dies anzubieten. Ich fand einfach, dass ich für eine Behandlung, in der ich nichts tue, außer Energie fließen zu lassen und bei der ich auch keine Ergebnisse hervorrufen kann wie etwa die Antworten in den Tiergesprächen, ich kaum Geld nehmen dürfte. So waren meine Energiebehandlungen sehr günstig. So günstig, dass ich ständig welche machen sollte. Meine Tage waren damit gefüllt und ich merkte bald: Für meine Arbeit als Tierkommunikatorin, für das Sprechen, bleibt viel zu wenig Zeit.

Also stellte ich die Energiebehandlungen irgendwann ein. Es fühlte sich einfach besser an, meine Termine nur mit Tiergesprächen zu füllen. Ich behandelte nurnoch mich, meine Tiere oder Freunde und Familie. Es fiel mir schwer, nicht jeden Bedürftigen in meinem Bekanntenkreis damit zu versorgen, mich abzugrenzen. Ich konnte und wollte mich auch nicht so recht in der Rolle als „Heilerin“ sehen, das war mir zu hoch gegriffen, weil ich doch gar nichts dabei tat. Außer es fließen zu lassen. So war es einfacher, die Sache ruhen zu lassen.

Ich kann gar nicht so genau sagen, was passiert ist, aber Anfang März diesen Jahres wurde mir auf einmal nachts im Traum klar: Ich muss wieder Energiebehandlungen anbieten. Und kurz darauf bat mich eine Kundin, deren Tiere ich gesprochen hatte, ob ich nicht auch ihr helfen könnte. Ihr ging es schlecht, sie fühlte sich schon lange immer abgeschlagen und am Rande ihrer Kräfte. Ich schlug ihr eine Probebehandlung und einen Behandlungsplan vor. Sie ließ sich darauf ein und nach 2-wöchiger Behandlung schrieb sie mir frohen Mutes, wie viel besser es ihr geht und dass ihr Leben sich neu geordnet hätte. Sie habe nun wieder die Kraft, die sie benötigt. Bis heute geht es ihr gut.

Seitdem habe ich einige Tiere und Menschen behandelt, die Nachfrage ist groß. Meine Verfahrensweise ist dabei so, dass ich eine Probebehandlung durchführe, bei der ich spüre, wie sehr der Behandelte die Energie annimmt. Ich lasse denjenigen am nächsten Tag auch selbst fühlen, wie es ihm geht und daraufhin schlage ich einen Behandlungsplan vor.

Eine Behandelte war Claudia. Sie kam zum Tierkommunikation Übungstag zu mir. Mit dem Bus. Sie konnte kein Auto fahren, ihre Schulter war verletzt und still gelegt. Der ganze Arm war nicht zu gebrauchen. Sie bat mich um Behandlungen, weil die Schulter einfach nicht so recht heilen wollte. Nach 6 Behandlungen kam ihr Feedback: „Der Schulter geht es viel besser, ich habe kein Krankheitsgefühle mehr und die Instabilität hat sich deutlich gebessert, jetzt kann ich damit was anfangen und Stabilitätstraining und vorsichtigen Muskelaufbau beginnen, sogar ein bißchen Dehnung geht. Am besten gefällt mir, dass wieder Leben in einer Sehne ist, von der ich befürchtete, sie könnte abgerissen sein. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis, das ich in dieser Intensität nicht erwartet hätte.“

Heute bekam ich auch die Rückmeldung von einem Pferd mit starker Arthrose, welches schon nicht mehr fressen oder sich bewegen wollte vor Schmerzen, dass es wieder glücklicher ist und sich schmerzfreier bewegt.

Eine Katze, die ich gestern behandelt habe, war erst recht aufgewühlt davon und lief umher. Kurz darauf hat sie sich hingelegt und war dann sehr müde. Sie hat tief geschlafen nach der Behandlung. Es war ihre erste und vermutlich fühlte sie sich ähnlich, wie ich damals. Jedes Tier, jeder Mensch empfindet die Behandlungen anders, aber meistens setzt danach eine tiefe Ruhe ein, die müde macht. Deshalb behandle ich am liebsten abends.

Solche Rückmeldungen, von Mensch wie Tier gleichermaßen, berühren mich immer sehr. Ich weiß selbst, wie es ist, ständig mit Schmerzen herum zu laufen oder sich „kaputt“ zu fühlen und bin so dankbar, wenn ich als Werkzeug helfen kann, dass ein Körper sich wieder selbst in Balance bringt. Die gespendete Energie ist keinesfalls ein Wundermittel. Es ist ganz einfach Lebensenergie. Also Energie, welche wir alle brauchen, um zu leben, zu heilen, zu sein. Wir haben sie alle, bekommen sie vom Universum, von der Erde, aus der Seele, durch Liebe oder wie auch immer man das nennen mag. Wer sich selbst blockiert, der wird krank. Bekommt Schmerzen, hat fest sitzende Traumata, die sich körperlich äußern und so weiter. Demjenigen wieder etwas mehr von dieser Lebensenergie zuzuführen, das kann heilend wirken. Selbstheilend. Ich bin nicht die Heilende, sondern nur die Übermittlerin, der Kanal. Die Energie ist auch nicht meine, nicht von mir abgezapft. Ich ziehe sie nur an, lade sie ein, durch mich intensiviert an diese Person, ob tierisch oder menschlich, gerichtet zu werden. Und das tut sie, sehr gerne, sehr liebend und sehr viel, wenn derjenige sie braucht und annehmen möchte. Dann dürfen die Wunder geschehen.

Eigentlich arbeite ich immernoch viel zu wenig damit. Ich darf dem Leben noch mehr vertrauen, dass es wirklich so einfach sein kann. Am besten fange ich gleich damit an.

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